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Öffentlich   Alarmübung im Schloss Paffendorf
21.07.2010 von Thomas Schiffer

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Bei einer Übung machten sich die Feuerwehren aus Glesch und Paffendorf mit dem historischen Gemäuer von Schloss Paffendorf vertraut. Denn dort gibt es ein Labyrinth aus Zimmern und Gängen.

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BERGHEIM - Um 17.33 Uhr schrillen die Alarmglocken auf Schloss Paffendorf, um 17.36 Uhr treffen die ersten Feuerwehrleute vor dem Haupttor ein - schnell, aber das ist den Beobachtern im Innenhof ziemlich gleich. Ihnen geht es weniger um Geschwindigkeit, als vielmehr darum, dass sich die Männer der Löschgruppen Glesch und Paffendorf mit dem historischen Gebäude vertraut machen. Auf Schloss Paffendorf findet eine Übung der Feuerwehr statt.
Wassergräben, verwinkelte Ecken, entlegene Turmkammern, ein Labyrinth aus Zimmern und Gängen - das Schloss bietet im Ernstfall eine Reihe von Herausforderungen. Im 16. Jahrhundert errichtet, erhielt es bei einem Umbau im 19. Jahrhundert sein heutiges neugotisches Aussehen.

„Zwei Personen eingeschlossen“

„Brand im Dachstuhl, Treppenhaus verraucht, zwei Personen eingeschlossen“ - so lautet die Vorgabe für die Feuerwehrfrauen und -männer, als sie am Schloss eintreffen. Schnell ist klar, dass die Drehleiter aus Bergheim angefordert werden muss, denn das hoch gelegene Fenster jenseits des Wassergrabens ist mit normalen Leitern unerreichbar.

„Wir haben bewusst ein schwieriges Ziel ausgesucht“, sagt Schlossmanager Rainer Wittwer von RWE Power. Das Unternehmen ist bereits seit 1958 Eigentümer des Gemäuers und unterhält hier ein Informationszentrum. Spätestens alle drei Jahre stehe eine solche Übung an, damit im Fall der Fälle gewisse Handgriffe bereits sitzen. „Die Örtlichkeit ist schwierig“, sagt der Paffendorfer Löschgruppenführer Thomas Junggeburth. Die Drehleiter müsse durch das enge Tor in den Innenhof gefahren werden, die Wassergräben stellten ein Hindernis dar, und die meisten kleinen Brücken dürften nicht befahren werden.

Aber immerhin gibt es Technik, die hilft. Eine Brandmeldeanlage spuckt eine so genannte Laufkarte aus: Sie zeigt den Feuerwehrleuten, wo es brennt und auf welchen Wegen sie dorthin gelangen. Nachdem die zwei vermeintlich eingeschlossenen Personen mit Hilfe von Trage und Drehleiter aus dem Schloss gerettet sind, ist Junggeburth mehr als zufrieden: „Das ging alles glatt und sehr zügig.“ Aber aufs Tempo kam es ja noch nicht einmal an. (Quelle: ksta.de)


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